Herzlich Willkommen bei Bowling Proshop und Bowlingschule Sanderlin!

Frank Sanderlin

  • Landestrainer Bayern
  • B-Trainer (DBU)
  • PBA Mitglied und Co-Trainer der internationalen Bowling Akademie Regensburg
  • Headcoach des BSC Highroller Rosenheim
Frank Sanderlin Bowling Coach B-Trainer

Mein Name ist Frank Sanderlin, geboren am 01. Mai 1965, verheiratet und 3 Töchter.
Ich spiele aktiv mit Unterbrechung im DKB und BSKV seit 1985. Seit 2005 betreue ich den BSC Highroller Rosenheim als Headcoach. Aus zuerst einer Mannschaft im Jahr 2005, sind nun 5 Herrenmannschaften und eine Damenmannschaft entstanden.

Landestrainer Bayern seit 01.01.2016

Erfolgreiche Teilnahme an Bronze und Silberlevel Seminaren, sowie eines Lehrganges des USBC Silberlevel Coaches Thomas Tybl. In meiner Rolle als Co-Trainer der Int. Bowling Akademie Regensburg, wirkte ich bei der Ausbildung vieler D-C-B-Trainer, sowie bei Silberlevel -und Brozelevel -Seminaren mit.
Teilnahme am Hammer Seminar Januar 2013. USBC Seminar beim USBC Goldleverl Coach Joe Slowinski im März 2013.

Im Jahre 2008 Start der Bowlingschule Sanderlin.
Sonstige Interessen: Familie, Golf (Single), Sport allgemein

Brigitte Sanderlin

Brigitte Sanderlin Bowling Shop

Mein Name ist Brigitte Sanderlin, geb. 07.12.1967 und verheiratet mit s.o. Lächelnd und spiele natürlich auch Bowling. Ich bin verantwortlich für unsere Homepage, für die Aktuallisierung des Online Bowlingshops und für's Büro.

Im Jahre 2010 Start des Bowling ProShop Sanderlin.
Meine Interessen sind Familie, Bowling, Lesen, Klettern, Tauchen, Wandern und alles was Spaß macht.

Bohrservice für Bowlingbälle

  • Sie schicken uns ein bereits vorhandenes Bohrdatenblatt zu und wir fertigen die Bohrung nach diesen Maßen.
  • Sie schicken uns einen bereits nach Ihren Maßen gebohrten Ball als Muster zu und wir kopieren diese Bohrung auf Ihren neuen Ball.
  • Sie kommen in unseren ProShop im INN Bowling Rosenheim und wir vermessen Ihre Hand neu und bohren den Ball nach diesen Vorgaben.

Wir bieten Ihnen einen fachmännisch ausgeführten Bohrservice mit Powerhouse Blueprint Software* Auswertung für Bowlingbälle an.

* Blueprint Software simuliert verschiedene Bohr-Layouts, Grip Parameter und das Ausgleichsloch des gewünschten Balles, um zu sehen, welche Auswirkungen dies auf den RG und Differential des Balles haben. Anschließend läßt man sich virtuell auf verschiedenen Bahnoberflächen und Ölmustern das Laufverhalten und Reaktion der Kugel anzeigen.

Wissenswertes zu Bowling


Die Bowlingbahn
diese besteht aus lackiertem Holz oder Kunststoff. Sie wird regelmäßig mit einem dünnen Ölfilm überzogen, sodaß für den Ball eine optimale Gleitfläche entsteht. Nur das letzte Drittel der Bahn bleibt trocken. Bei einem Hakenball sorgt das Öl dafür, daß die Seitenrotation erst kurz vor den Pins Wirkung zeigt. Wäre die Bahn gänzlich ungeölt, würde jede Rotation den Ball unmittelbar in die Rinne befördern. Fortgeschrittene Spieler besitzen mehrere Bälle unterschiedlicher Härte, um sich auf die wechselnden Bedingungen durch mehr oder weniger Öl und die unterschiedliche Beschaffenheit der Bahn anzupassen.
Die Bowlingbahn wird in verschiedene Bereiche eingeteilt:

1. Anlaufbereich (Approach), indem sich die Spieler bewegen, um ihren Wurf durchzuführen.

2. Foullinie (Foul line) eine meist schwarze Linie, die Anlauf und Lauffläche voneinander abgrenzt. Zusätzlich ist sie
    durch eine Lichtschranke mit dem Computer verbunden. Wird diese ausgelöst, so wird für den Wurf ein F (Foul)
    eingetragen, die gefallenen Pins zählen nicht! 

3. Lauffläche (Lane) ist der 60 Fuß lange Bereich zwischen Anlauf und Pindeck. Diese ist wiederum in drei jeweils 20
    Fuß lange Bereiche unterteilt, die Heads, die Pines und das Backend (ungeölter Bereich vor den Pins).    

4. Pindeck ist der Bereich, indem die Pins stehen.

5. Rinne (Gutter) ist der tiefliegende Bereich rechts und links neben der Bahn.

Der Bowlingball
Man unterscheidet grundsätzlich zwei Arten von Bowlingbällen: Strike- und Sparebälle (auch Hausbälle).

Der Strikeball (auch Hakenball, Reaktivball oder Anwurfball genannt) wird zum Anwurf; also zum Wurf auf alle zehn Pins verwendet. Er besteht aus einer Kunststoffschale (Coverstock), Füllmaterial und dem Kern (Core), welcher zur Regulierung des Gewichts dient. Der Coverstock wird heute aus einer großen Vielfalt verschiedener Kunststoffverbindungen hergestellt. Jede dieser Oberflächen unterscheidet sich in der Zusammensetzung des Kunststoffs und diverser Fremdkörper, die darin eingearbeitet sind (so genannte Partikel). Auch werden die Oberflächen je nach Eigenschaften des Balls „gesanded“, also angeschliffen, oder „polished“ - poliert.
Anschleifen steht für raue und griffige Oberflächen, bei so genannten „Öl-Bällen“; diese werden auf frisch- bzw. stark geölten Bahnen eingesetzt. Sie greifen früher auch noch im Öl und können daher früher anrollen und somit die „Backend Motion“, den Curve oder Hook, ausführen. Polierte Bälle hingegen sind für trockene oder abgespielte Bahnen. Diese haben eine längere Gleitphase und können dann trotzdem noch genug Energie aufbauen.

Der Spareball wiederum macht keinen Bogen, läuft also geradeaus. Dieser wird zum Abräumen von stehen gebliebenen Pins verwendet. Er besteht meist aus Polyester und hat in der Regel keinen Kern. Auf den heutigen Bahnenölen mit hoher Viskosität benützt man ihn meist nur zum "Spare Wurf". Allerdings nehmen einige powervolle Spieler den Ball auch zum Strikewurf, wenn die Bahnen extrem trocken sind.

Die Bohrung
Die Fingerlöcher eines Bowlingballs werden als Bohrung bezeichnet. Hier unterscheidet man in der Regel zwischen der Konventionalbohrung, wie sie bei Hausbällen vorgefunden wird, und der Fingertip-Bohrung, die bei Sportbowlern üblich ist. Bei der Konventionalbohrung werden die Löcher so angesetzt, dass der Daumen komplett im Loch verschwindet und der Mittel- und Ringfinger bis zum zweiten Fingergelenk in die Löcher passen.

Bei der Fingertip-Bohrung sitzt der Daumen ebenfalls vollständig im Daumenloch, Mittel- und Ringfinger oder Zeige- und Mittelfinger jedoch nur noch bis zum ersten Fingergelenk. Damit vergrößert sich der Span (die Strecke zwischen Daumenloch und Fingerlöchern), was dazu führt, dass sich die Auflagefläche des Balles in der Hand vergrößert, wodurch sich die Ballkontrolle erhöht. Um hier einen sicheren Griff zu gewährleisten, werden in die Löcher meist sogenannte Inserts eingearbeitet. Für den Daumen ist das ein Vinyl-Einsatz, der durch seine Glätte und Härte ein schnelles und sicheres Herausgleiten des Daumens gewährleistet. Die Finger-Inserts sind aus Gummi oder Silikon und daher sehr griffig, somit hat man einen guten Halt und kann dem Ball die notwendige Rotation mitgeben. Dadurch ist es erst möglich, dem Bowlingball bei der Abgabe jenen Drall mitzugeben, den er dann im Endbereich der Bahn (Backend) für einen Hook benötigt.
Bei der Fingertipbohrung werden drei Kriterien berücksichtigt: Die Hand des Bowlers (die Bohrung wird genau vermessen), die Spielweise des Bowlers (vor allem bei der Stellung des Pins und des Schwerpunktes des Balles) und die Eigenschaften des Bowlingballs selbst (Laufeigenschaften, Coverstock, Entfernung des Kerns von der Schale usw.).

Handgelenksstützen
Handgelenkstützen (Wrist Support) dienen dazu, dem Bowlingspieler eine Unterstützung für das Handgelenk zu geben. Bei der Abgabe des Balles soll der Handrücken gerade sein. Da vielen Menschen die dazu nötige Kraft fehlt, kann man dies mit einer entsprechenden Handgelenkstütze korrigieren. Diese gibt es in einer großen Vielfalt, man unterscheidet in der Regel unter drei Kategorien:

1. Handschuhe mit Stützfunktion sind Handschuhe, die ca. 5 bis 10 cm über das Handgelenk hinausgehen. Der Handschuh hat eine Aussparung für den Daumen und ist am Mittel- und Ringfinger abgeschnitten. Damit kann der Ball problemlos gehalten werden. In der Oberseite des Handschuhs ist eine Eisenschiene eingearbeitet, die den Handrücken stützt. Das gesamte Konstrukt wird mittels Klettverschluss fixiert. Die Eisenschiene lässt sich entfernen, um den Handschuh waschen zu können. Meist bestehen diese Handschuhe aus einer Kombination von Leder und Kunststoff.

 2. Einfachen Schienen fehlt der Handschuh, das heißt, diese werden nur am Handrücken mittels Klettverschlüssen befestigt. Der Aufbau besteht meistens aus einer Schaumstoffschicht, die auf dem Handrücken aufliegt, und darüber aus der eigentlichen Schiene aus Metall oder Kunststoff. Oft haben diese auch eine kleine Extension, die auch den Zeigefinger unterstützt, damit dieser bei der Abgabe am Ball bleibt, um den Rotationseffekt zu unterstützen.

 3. High-Tech-Schienen sind im Aufbau ähnlich der oben genannten Schienen, jedoch verfügen diese über eine Einstellmöglichkeit für den Winkel des Handgelenkes nach innen oder außen und auch nach oben und unten. Hiervon verspricht man sich, die Laufeigenschaften bzw. Rotationszahlen des Balles noch weiter zu beeinflussen.

Es wird empfohlen, unter dieser Handstütze einen Frottee-Unterzieher zu tragen. Dieser nimmt den Schweiß auf, verhindert Geruchsbildung und erleichtert die Reinigung.
Auch gibt es Handschuhe ohne Stützfunktion. Diese sind wie der oben beschriebene Handschuh aufgebaut, aber es fehlt die Überlänge und die Schiene. Diese Handschuhe werden meist getragen, um die Griffigkeit zu erhöhen, da die Innenseite (Auflagefläche) gummiert bzw. mit Gumminoppen versehen ist.

Die Schuhe
Der Bowlingschuh ist neben dem Ball der wichtigste Bestandteil der Ausrüstung des Spielers. Da der letzte Anlaufschritt ein Gleitschritt ist, hat der Schuh eine Gleitsohle – aus Leder oder Teflon – und einen Absatz aus Gummi. Einsteigerschuhe haben eine Standard-Gleitsohle – diese meist auf beiden Schuhen, um diese universell für Links- und Rechtshänder verwendbar zu machen. Schuhe für ernsthaftes Sportbowling sind technisch weitaus ausgereifter. Viele Marken bieten Schuhe mit so genannten „Wechselsohlen“ an. Das bedeutet, dass man die Sohlen und Absätze je nach Beschaffenheit der Anlauffläche variieren kann. Von Maximum Slide (Gleiten) und Minimum Brake (Bremse) bis zur umgekehrten Variation. In der Regel bedeutet das die Auswahl von vier bis sechs Sohlen und zwei bis vier Absätzen. Die Sohlen gehen hier von extrem rauem und langfasrigem Leder (Minimum Slide) bis hin zu Filz (Maximum Slide). Die Absätze haben hier verschiedene Härten des Gummis bis hin zu einem Zackenmuster (Maximum Brake). Die unterschiedlichen Sohlen und Absätze können einfach getauscht werden, da diese mit Klettverschluss befestigt sind. Die Gleitsohle befindet sich bei diesen Schuhen nur auf jener Seite, mit der man gleitet, d. h. hier unterscheidet man zwischen Links- und Rechtshändermodellen. Der andere Schuh hat eine normale Sohle aus Gummi.